
noun
Ein Molekül, in dem eine Zuckergruppe (das Glykon) über ein Stickstoff- oder Sauerstoffatom an eine Nicht-Zuckergruppe (das entsprechende Aglykon) gebunden ist. Glykoside ergeben nach Hydrolyse einen Zucker.
Viele Pflanzen enthalten Glykoside; wenn beispielsweise Amygdalin, ein in Aprikosenkernen gefundenes Glykosid, durch Hydrolyse abgebaut wird, setzt es Glukose und andere Verbindungen frei.

